Rosenhochzeit
Nach zehn gemeinsamen Ehejahren darf erneut gefeiert werden – die Rosenhochzeit. Traditionell lädt das Ehepaar die Trauzeugen und nahe Verwandte zu diesem zehnjährigen Jubiläum ein. Die Gäste binden vor der Feier gemeinsam einen Rosenkranz, der am Hochzeitstag an der Haustür des Paares befestigt wird. In Norddeutschland wird die Rosenhochzeit auch „hölzerne Hochzeit“ genannt, da der Rosenkranz hier mit Küchengeräten aus Holz bestückt wird.
Der Hochzeitstag und seine symbolische Bedeutung
Die Rose ist allgemein bekannt als die Blume der Liebe. Zudem ist die Rose ein Symbol für die Höhen und Tiefen einer Ehe: Sie ist wunderschön, doch sie hat auch Dornen. Ein Ehepaar, das die ersten zehn Ehejahre erfolgreich gemeistert hat, ist gemeinsam durch diese Höhen und Tiefen gegangen. Das soll gefeiert werden.
Am Tag der Rosenhochzeit schenkt der Mann seiner Gattin selbstverständlich 10 rote Rosen – an diesem Hochzeitstag ist es erlaubt, eine gerade Anzahl an Rosen zu verschenken. Auch bei den Gästen der Rosenhochzeit sind Geschenkideen rund um das Thema Rose beliebt, wie zum Beispiel eine Flasche Rosenlikör, ein Rosenmassageöl oder einen Rosenstock für den Garten.
Rosenhochzeit: Romantik bitte!
Am Tag der Rosenhochzeit ist Romantik gefragt. Für eine besonders romantische Atmosphäre sorgen Rosenblätter, die man überall im Schlafzimmer, vor allem aber auf dem Bett verteilt. Kerzenlicht und Rosenduft wirken sinnlich und verführerisch.
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