Alte Hochzeitsbräuche immer noch sehr beliebt

Wer heiratet, möchte bis zum Ende des Lebens mit seinem Partner zusammen sein. Da ist es natürlich nicht verwunderlich, dass man seinem Glück gerade bei der Hochzeit einen kleinen Anstoß geben möchte. Aus diesem Grunde gibt es auch zahlreiche, teils sehr alte, Hochzeitsbräuche, die noch heute von vielen Paaren praktiziert werden. Sie sorgen angeblich für Glück, Kindersegen und natürlich die ewige Liebe.

Überall böse Geister

Einer dieser Bräuche soll die Braut am Tag der Trauung vor bösen Geistern beschützen. Dafür ganz wichtig sind die Brautjungfern, die alle ein ähnliches Kleid, wie die Braut tragen, denn so können die bösen Geister die Frauen nicht mehr unterscheiden und somit auch kein Unheil anrichten. Der Bräutigam wird natürlich auch geschützt, er soll von den Geistern mit den Brautführern verwechselt werden. Wichtig ist außerdem noch, dass die Braut auf keinen Fall die Türschwelle betritt, denn unter ihr wohnen ebenfalls die bösen Dämonen. Wird dies also auch noch vom Brautpaar beachtet, kann wohl nichts mehr schief gehen.

Bloß nicht fallen lassen

Ein wichtiges Symbol für die Hochzeit sind die Trauringe und es ist wohl ein Alptraum für jedes Pärchen, wenn vor dem Altar plötzlich die Ringe verschwunden sind. Dies ist schon ein schlechtes Omen, aber noch viel schlimmer ist es, wenn während der Trauung ein Ring auf den Boden fällt. Dies ist, schenkt man dem Brauch seinen Glauben, ein Symbol der unglücklichen Ehe.

Foto©dj-sprengmeister/www.pixelio.de

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