Bräuche rund um die Brautschuhe
Rund um den Brautschuh haben sich viele Bräuche angesammelt.
Brautschuh mit Pfennigen bezahlen
Dieser Brauch stammt noch aus der Zeit, als sich die Braut die Schuhe vom Lohn absparen musste. Der Wert der Schuhe zeigte dem Bräutigam und den Hochzeitsgäste, ob die Braut eine sparsame Hausfrau sein kann.
Mittlerweile muss man den Brauch etwas umdichten und ihn "Brautschuh mit Cent bezahlen" nennen.
Geld im Schuh
Am Hochzeitstag soll sich die Braut eine Münze in den Schuh legen. Dies soll angeblich dafür sorgen, dass das Brautpaar keine Geldsorgen bekommt. Allerdings kann so ein Taler im Schuh für unangenehme Schmerzen sorgen.
Brautschuh stehlen
Ein beliebter Brauch rund um den Brautschuh ist das Stehlen desselben. Sobald die Feier sich langsam dem Ende neigt, krabbeln ein paar Kinder unter den Tisch und ziehen der Braut den linken Schuh aus. Mit diesem Schuhe gehen sie dann zu den Gästen und sammeln Geld für die jungen Eheleute.
Brautschuhversteigerung
Heutzutage wird der Brautschuh meistens versteigert, denn so kann die Hochzeitskasse zusätzlich zu den vielen Geschenken noch gut gefüllt werden. Versteigert wird nach der amerikanischen Methode. Bei jedem Gebot muss sofort gezahlt werden. Sprich die erst Summe wird bezahlt und der nächste gibt die Differenz die zum nächst höheren Gebot fehlt dazu. Solange bis keine Gebote mehr abgegeben werden.
Das Geld wird dann dem Brautpaar übergeben.
